Rückblick auf unsere Aktionen 2008

Hier findest du einen kurzen Rückblick auf unsere Aktionen zu unserem Jahresthema Wald.

 

 

20. Dezember 2008: Weihnachtsbäckerei

 

Kurz vor Weihnachten nutzten 16 Kinder und Teenies, sich heute mit Plätzchen für die Feiertage einzudecken. Es wurde fleißig geknetet, Plätzchen ausgestochen, gebacken und verziert und so entstanden leckere Zimtsterne, Vanillekipferl, Lebkuchen und Ausstecherle.

 

 

29. November 2008: Ist der Hirsch der Mann vom Reh?

 

Heute ging es für 11 Kids auf Spurensuche in den Wald um herauszufinden, welche Tiere hier leben. Im Schnee dauerte es nicht lange und schon waren die ersten Spuren entdeckt und konnten bestimmt werden. Wir fanden zum Beispiel die Abdrücken von Rehen und verschiedenen Hunden sowie vom Fuchs und sogar eines Fischreihers am nahgelegenen Karpfenteich.

 

Damit sich die Teilnehmer ein Bild von den Tieren machen konnten gab es anschließend verschiedene Felle zu erfühlen. So konnten die Felle von Hirsch, Wolf und weiteren Tieren gestreichelt werden. Ein paar spannende Informationen gab’s natürlich auch und es wurde unter anderem die Titelfrage geklärt.

 

 

8. November 2008: Selbst gemachtes Vogelfutter

 

Bei Dauerfrost und geschlossener Schneedecke ist es für manche Vögel schwieriger, ausreichend Futter zu finden. Deshalb haben wir heute Futterglocken selbst hergestellt aus leckeren Zutaten wie zum Beispiel Rindertalg, Weizenkleie und verschiedenen Körnern. Zuerst musste der Rindertalg erhitzt werden bis er flüssig wird und dann mit Weizenkleie zu einer zähflüssigen Masse vermischt werden. Anschließend kamen noch ein paar Sonnenblumenkerne und eine Körnermischung mit hinzu. Nachdem es dann ein bisschen abgekühlt hat füllten wir die Mischung in Blumentöpfe an denen ein Ast befestigt war damit sich die Vögel daran festkrallen können. Das gab zwar alles eine Riesensauerei aber unseren elf Kids hat’s jede Menge Spaß gemacht! Die Futterglocken können, wenn es viel Schnee hat, daheim im Garten aufgehängt und die Vögel beim Verspeisen beobachtet werden.

 

Falls Du selber die Futterglocken daheim herstellen möchtest hier die Zutaten für das Fettfuttergemisch:

 

1-2 Gewichtsteile Rindertalg (kann man beim Metzger vorbestellen)

1 Gewichtsteil Weizenkleie (bekommt man beim Heimtierfutterbedarf)

Sonnenblumenkerne oder andere Körner können dazugemischt werden

 

Weitere Rezepte und viele nützliche Tipps zur Winterfütterung findest Du auf der Internetseite des Landesbund für Vogelschutz Bayern e. V. unter http://www.lbv.de/service/naturschutztipps/winterfuetterung (Für den Inhalt dieser Seite übernehmen wir keine Verantwortung!).

 

 

18. Oktober 2008: Entbuschungsaktion im Zeitelmoos

 

Im Zeitelmoos, einem Naturschutzgebiet bei Wunsiedel, welches den Naturfreunden Oberfranken gehört und seit Jahren von uns gepflegt wird, fand ein großer Arbeitseinsatz statt. Nach einer kurzen Einführung durch Willi Jackwert ging es auch schon mit Astscheren ausgerüstet an die Arbeit, um die auf der Waldlichtung nachwachsenden Büsche und Bäume zurückzuschneiden. Aus den Ästen wurde eine Benjeshecke aufgeschlichtet und es dauerte nicht lange bis eine beträchtliche Menge zusammengekommen ist. Die jungen Naturschützer waren so begeistert bei der Arbeit, dass sie fast nicht mehr zu stoppen waren. Anschließend gab es für alle eine deftige Brotzeit.

 

 

11. Oktober 2008: Pflegeeinsatz am Lohweiher

 

Seit etwas zehn Jahren besitzen die Naturfreunde Kirchenlamitz schützenswerte Biotopflächen am Lohweiher der idyllisch zwischen Kleinschloppen und Fichtenhammer liegt. Von unserer Natur- und Umweltschutzgruppe werden die Flächen regelmäßig gepflegt und da fällt jede Menge Arbeit an wie zum Beispiel mähen mit Kreise- und Balkenmäher, Büsche zurückschneiden und Bäume fällen.

 

Bei herrlichem Sonnenschein haben wir heute mitgeholfen, das gemähte Gras zusammenzurechen und auf den Traktoranhänger zu verlanden um es dann wegzufahren. Und da so fleißige Arbeit auch hungrig macht gab es zwischendurch eine Brotzeit mit belegten Semmeln und Limo.

 

In den nächsten Wochen wird geplant, ein paar Birken am Rand zu fällen damit mehr Licht und Sonne auf die Fläche gelangen kann. Aus den Bäumen wird dann eine Benjeshecke aufgeschlichtet und eine Rückzugsmöglichkeit für Eidechsen, Kreuzottern und anderen Kriechtieren gebaut.

 

 

3. bis 5. Oktober 2008: Umweltdetektivfreizeit „Abenteuer Wald“

 

Unter dem spannenden Motto „Abenteuer Wald“ stand unsere Umweltdetektivfreizeit in den Bayerischen Wald. Nach einer dreistündigen Fahrt mit Kleinbus und PKW haben wir uns erste einmal im Gästehaus auf einem Biobauernhof in Münchszell bei St. Englmar gemütlich eingerichtet. Doch dann ging es schon los mit dem Programm und die angehenden Umweltdetektive erarbeiteten sich in einem Brainstorming viel Interessantes über den Wald. Nach einem Grillabend gab es zum Abschluss eine Nachtwanderung durch den Wald.

 

Am Samstag ging es sehr früh aus den Federn – denn schon um 5:00 Uhr läutete der Wecker. Unser Ziel war heute das Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald in Neuschönau und während und kurz nach der Morgendämmerung sind hier die Tiere am aktivsten und Chancen sind groß, dass man sie in den weitläufigen Gehegen bei Ihren Streifzügen entdeckt. So ist es uns auch gelungen, zwei Luchse aus der Nähe zu beobachten. Mit einem Fernglas konnten wir sogar die Pinselohren erkennen. Wir haben das gesamte Gelände durchquert und noch viele andere heimische bzw. ehemals heimische Wildtiere entdeckt und jede Menge interessante Informationen über sie erfahren. Anschließend ging es weiter nach Spiegelau zu einem riesigen Waldspielgelände wo sich die Kids nach einem Mittagspicknick so richtig an den verschiedenen Spielgeräten austoben konnten. Am Nachmittag war geplant, vor Ort den Waldboden zu untersuchen doch durch den einsetzenden Regen haben wir beschlossen, die ein paar Bodenproben mit zurück nach St. Englmar zu nehmen. Doch bevor es los ging erfuhren die Umweltdetektive noch, wie der Waldboden entsteht, aufgebaut ist und welchen nutzen er hat.

 

Zurück in unserer Unterkunft konnten wir mit Stereomikroskopen den Waldboden untersuchen und erkennen, was darin alles an kleinen Tierchen unterwegs sind die man mit dem Auge nicht oder fast nicht erkennen kann. Und so fanden wir Milben, kleine Spinnen, Springschwänze und sogar einen Pseudoskorpion. Mit einem Spezialmikroskop, das mit einer Kamera ausgestattet ist, konnte man die Tiere in Riesengröße an der Leinwand beobachten. Nach einem leckeren Abendessen – es gab Spaghetti Bolognese – konnten die Kinder sich noch in einem Quiz und bei einem Montagsmalertournier zeigen was sie heute alles gelernt haben.

 

Schnell ist die Zeit vergangen und es war schon Sonntag wo es leider wieder zurück in unser Fichtelgebirge ging. Nach dem Frühstück machten wir uns auf in den nahe gelegenen Wald um dort die Umweltdetektivprüfung aus unserem Umweltdetektivbogen zu absolvieren. Die Kids waren eifrig dabei, einen Baumsteckbrief zu erstellen und Ihr Wissen über die Jahresringe eines Baumes oder die Stockwerkes des Waldes zu testen. Nach dem Mittagessen mit leckeren, selbst zubereiteten Hamburgern wurde das Haus wieder auf Vordermann gebracht. Zum Abschluss wurde es noch einmal spannend als die Umweltdetektivausweise vergeben wurden. Sorgen brauchte sich keiner machen denn alle haben die Prüfung bestanden. Rundum war unsere Freizeit sehr gelungen und allen Teilnehmern und Teamern hat es jede Menge Spaß gemacht.

 

 

2008-09-20: Walderlebnistour mit dem Förster

 

Mit unserem Förster Kilian Stöcker ging es auf eine spannende Walderlebnistour durch sein Revier zwischen Sparnecker und Hallersteiner Forst. Gestartet wurde am Naturfreundehaus mit Fahrrädern auf eine etwa 10 km lange Runde über das Buchhaus in Richtung Bergkopf. Das erste Ziel war eine Wildschweinfütterung die der Jagdpächter aufgestellt um die Tiere anzulocken. An einem vom Borkenkäfer befallenen Baum erfuhren wir, wie der Borkenkäfer sich im Baum einnistet und ihn dadurch erkranken lässt. Steil bergauf ging’s im letzten Stück bis zum Bergkopf, mit 857 m der größte Berg im Revier, bevor es dann wieder bergab zu einer Waldlichtung ging.

 

Ein großer Waldameisenhaufen am Rande dieser Lichtung war das Ziel unserer Tour. Hier erklärte uns Herr Stöcker wie ein Ameisenvolk organisiert ist. Auch die Holzameise konnten wir an einem Stamm bewundern. Danach ging es weiter an der Förmitzquelle vorbei zur Forsthütte am Pflanzgarten. Hier gab es für alle eine Stärkung mit heißen Würstchen und Getränken. Zurück ging es dann mit Rad fast nur bergab bis nach Kirchenlamitz.

 

 

30. August bis 3. September 2008: Umweltfreizeit Wild-Wasser-Wunder

 

Bei unserer Umweltfreizeit erlebten 14 Kids fünf wasserreiche Tage auf einem Naturfreundehaus im Fichtelgebirge. Nach ein paar lustigen Kennenlernspielen ging’s auch schon los und zum Freizeitmotto „Wasser“ erarbeiteten sich die Kinder viel wissenswertes zum Thema. Spannend wurde es dann am nächsten Tag, als es auf der Forschungsreise in der Steinach galt, kleine Wassertierchen zu finden. Es dauerte nicht lange und es landeten jede Menge Insekten und andere Lebewesen aus dem Bach in den Becherlupen. Diese wurden dann mit Mikroskopen untersucht und bestimmt. Neben vielen Eintags- und Köcherfliegenlarven gab es sogar einen seltenen Strudelwurm. Und wie bei richtigen Forschern wurden anschließend die Ergebnisse im Umweltdetektivbogen protokolliert. In diesem fanden sich auch viele Experimente und so waren die Kids begeistert dabei, um eine Kläranlage oder einen Eierdampfer zu bauen und zu erfahren, wie sich ein selbst hergestellter lilafarbener Rotkohlsaft plötzlich gelb verfärbt, wenn man ein paar Tropfen Zitronensaft dazugibt.

 

Jede Menge Spaß und Action gab es bei unserem Rahmenprogramm: An Seilen gesichert konnte eine Kletterwand erklommen werden und einige waren so begeistert, dass das Mittagessen fast vergessen wurde. Wir besuchten ein Freibad, unternahmen eine Waldrallye mit vielen kniffligen Fragen rund um das Tierreich und veranstalteten eine Wasserolympiade sowie einen Spiele- und Filmabend. Am letzten Tag wurden die Untersuchungen aus dem Umweltdetektivbogen ausgewertet und es bekam jeder seinen Umweltdetektivausweis bevor dann es dann leider wieder nach Hause ging. Rundum war es eine gelungen Freizeit und wir freuen uns schon auf die Umweltfreizeit 2009 wenn wir Luft, Klima und Wetter erforschen werden.

 

 

28. August 2008: Ferienaktion „Abenteuer Wald“

 

Die Ferienaktion 2008, die im Rahmen des Programms der Arbeiterwohlfahrt von uns angeboten wurde, stand unter dem Thema „Abenteuer Wald“. Bei einem spannenden Programm konnten die 28 Kinder jede Menge Interessantes über den Wald erfahren.

 

Mit den Mikroskopen aus unserem Ökolabor ging es auf eine Forschungsreise in den Waldboden und so fanden die Kids Springschwänze, Milben, Spinnen, Pseudoskorpione und andere kleine Bodenbewohner. Anhand eines Baumbestimmungsheftes konnten ganz schnell und sehr einfach Bäume erkannt werden. Zwischendurch wurde das Programm durch ein paar Spiele aufgelockert wie zum Beispiel das Spinnennetz, durch das die Gruppe auf die andere Seite gelangen musste ohne es zu berühren. Nach einem anstrengenden Nachmittag gab es für alle eine Brotzeit – Wiener und Limo – zur Stärkung.

 

Bei Einbruch der Dunkelheit erfuhren die Kids am Lagerfeuer noch spannende Geschichten über die Fledermaus. Diesen wurden dann anschließend auf ihren nächtlichen Touren mit einem Detektor aufgespürt und beobachtet.

 

 

2. August 2008: Kindertag in Thurnau

 

Ein abwechslungsreiches Programm war am Kindertag der Gemeinde Thurnau durch die verschiedenen Vereine geboten. So gab es zum Beispiel Meerschweinchenrennen, Hüpfburg, Karate- und Trampolinvorführungen, einen Rollstuhl-Geschicklichkeitsparcours sowie Spiele, Basteln, Jonglieren und Schminken.

 

Wir Naturfreunde waren mit unserem Ökolabor aus Kirchenlamitz vertreten mit dem die Kids auf eine Wasserforschungsreise gehen konnten. Der am Gelände vorbeifließende Aubach wurde mit Käschern und Sieben nach kleinen Lebewesen abgesucht. Die gefundenen Wassertierchen wurden anschließend mit den Mikroskopen untersucht und bestimmt. So haben wir zum Beispiel jede Menge Flohkrebse und Köcherfliegenlarven und auch ein paar Schlammröhrenwürmer und Eintagsfliegenlarven gefunden.

 

 

5. Juli 2008: Kletterwald am Untreusee

 

Mal wie Tarzan von Baum zu Baum schwingen oder wie Indiana Jones über wacklige Brückensteigen und an Seilen Hindernisse überqueren? Das und vieles mehr konnten wir heute im Klettwald am Untreusee bei Hof erleben. Zu Beginn erhielten alle Kletterer eine Einweisung durch das Kletterwald-Personal wie mit der Sicherungstechnik umgegangen werden muss. Die Sicherung erfolgte zweifach durch Karabinerhaken und eine Laufrolle die am Drahtseil mitgeführt wird so dass Stürze ausgeschlossen werden konnten.

 

Und dann ging es schon los und an 86 Stationen konnten wir in sechs verschiedenen Parcours jede Menge Spaß, Abenteuer und Action erleben. In Höhen zwischen einem und elf Metern gelangten wir über Netzbrücken, schwankende Bohlen, Seilen und vielem mehr von Baum zu Baum. Und sogar der schwierigste Parcours wurde mit ein paar Anstrengungen bestens gemeistert. Höhepunkt für die Mutigsten war zum Abschluss die Fahrt über den Untreusee und zurück.

 

Auf der Internetseite www.kletterpark-untreusee.de gibt es weitere Informationen falls Du Lust hast den Kletterwald selbst einmal zu besuchen.

 

 

22 Juni 2008: Wald-Kinderumweltfest

 

„Auf in den Zauberwald“ – unter diesem Motto haben wir zu einem Wald-Kinderumweltfest am Naturfreundehaus eingeladen, und etwa 40 Kinder kamen. Zusammen mit der Fachgruppe Natur- und Umweltschutz haben wir ein buntes Programm mit interessanten, lehrreichen und lustigen Workshops rund um das Jahresthema „Wald“ erarbeitet. Und während die Eltern bei bestem Festwetter die Bewirtung durch unseren Hüttendienst genossen, waren die Kinder eifrig bei der Sache.

 

So wurden in der Weidenhaus-Geschichtenhöhle im Stundentakt Waldmärchen erzählt, man konnte sich bei der Waldtier-Olympiade mit der Sprungkraft von Fuchs, Waldmaus und Co. messen oder seinen eigenen kleinen Baumsämling in einen selbst bemalten Blumentopf pflanzen und mit nach Hause nehmen. Ein dicht umlagerter Workshop widmete sich der „Waldwesen-Kunst“. Hier ging es darum, simple Holzpflöcke mittels verschiedenen Materialien, Farbe und viel Kreativität in Zwerge, Gnome, Feen oder Riesen zu verwandeln. Die tollen Ergebnisse können jetzt am Naturfreundehaus bewundert werden.

 

Natürlich hatte bei einem solchen Ergebnis auch das hauseigene Ökolabor der Umwelt-Erlebnis-Station geöffnet. Hier konnten die Kinder dem Lebensraum Waldboden auf den Grund gehen und unter den Mikroskopen dessen Bewohner wie Pseudoskorpion, Asseln, Springschwänzen oder Steinkriecher genauestens betrachten. Außerdem gab es noch ein Bildersuchspiel, ein Waldquiz und eine Schattenpirsch, bei der Umrisse verschiedener Waldbewohner im Unterholz entdeckt werden mussten.

 

 

31. Mai 2008: Werde Wald-Ranger!

 

„Werde Wald-Ranger!“ Diesem Aufruf folgten zwölf Jungen und Mädchen, die diesen Titel erlangen wollten. Gleich zu Beginn erfuhren sie, dass Ranger Menschen sind, die auf die Natur aufpassen. Um dies zu können, müsse man sich aber auch in der Natur auskennen. Ganz im Sinne unseres Naturfreunde-Jahresthemas drehte sich an diesem Tag alles um den Wald. So mussten die Kinder während einer Waldwanderung verschiedene Prüfungen und Aktionen bestreiten.

 

Los ging es gleich mit einer kniffeligen Aufgabe, denn wir hatten verschiedene Tierattrappen im Wald versteckt, die die Kinder finden mussten. Anschließend mussten die angehenden Ranger entscheiden, welches Tier im Wald lebt und welches nicht. Dass Eichhörnchen und Eichelhäher den Wald bevorzugen war klar. Schwerer war es, den Lebensraum von Bisamratte oder Rebhuhn zu bestimmen.

 

Weiter ging es auf die Pirsch. Entlang eines vorgegebenen Weges waren Schattenrisse verschiedener Waldtiere im Unterholz versteckt, die die Kinder erkennen mussten. Auch diese Aufgabe war für die Ranger-Anwärter kein Problem. Beim Fledermausspiel schlüpften die Kinder dann in die Rolle der bedrohten Flattertiere und erforschten dabei, wie die Beutejagd mit Ultraschall funktioniert. Weitere Aufgaben waren das Erkennen verschiedener Wald-Tierstimmen und ganz knifflig wurde es, als es galt, verschiedene Federn den richtigen Vögeln zuzuordnen.

 

Zurückgekehrt an der Umwelt-Erlebnis-Station betrachteten die Teilnehmer noch die jungen Blaumeisen im Kameranistkasten, die mittlerweile ununterbrochen gefüttert werden. Danach wurde allen Kindern das Naturfreunde-Waldranger-Abzeichen, eine Urkunde sowie eine Umweltdetektivlupe überreicht.

 

 

9. bis 12. Mai 2008: Kinderpfingstcamp

 

Das römische Imperium – so lautete das Thema zum diesjährigen Pfingstcamp welches die Naturfreundejugend Bayern rund um das Naturfreundehaus der Ortsgruppe Weilheim veranstaltete. Auch aus Kirchenlamitz machte sich eine Gruppe auf in das 350 km entfernte Oberbayern. Die insgesamt 60 Kinder und deren Betreuer erlebten vier abenteuerreiche Tage bei einem abwechslungsreichen Programm.

 

Bei der Reise durch das römische Imperium musste so manche schwierige Aufgabe an den unterschiedlichen Stationen bestanden werden:

-          Flotte über den Kanal von Gallia nach Britannia

-          Teebeutel-Zielwerfen in Britannia

-          Hinkelsteinwerfen in Gallien

-          Bau des Limes in Germanien

-          Hirsche erlegen mit dem Speer in Raetia

-          Wildschweinjagd in Noricum

-          Mit Hannibal über die Alpen

-          Das Rätsel der Sirenen im Mittelmeer

-          Das Wasser des Lebens am Vesuv

-          Nilüberquerung

 

In verschiedenen Workshops konnten die Kids kreativ werden und so einiges selber basteln:

-          Katapulte

-          Lorbeerkränzen

-          Gewandschneiderei

-          Sandalen

-          Löwendressur

-          Umgang mit historischen Waffen (Schwert und Schild)

-          Kinderpfingstcamp-Plakat

-          Latein für Legionäre

-          Cleopatras Beautyfarm

 

Zum Abschluss gab es am letzten Abend einen Galaabend mit einem großartigen Buffet. Die Teilnehmer der Workshops präsentierten ihre Ergebnisse und die Schlacht um Roms Niedergang wurde aufgeführt.

 

 

3. Mai 2008: Aufbau der Schaukel am Spielplatz

 

Die Aktion „Zamm’ geht’s“ von Bad Brambacher und EKU haben wir genutzt um den Spielplatz am Naturfreundehaus für das Frühjahr wieder herzurichten. Es wurde herumliegende Äste, altes Laub und sonstiges weggeräumt sowie zwei Pappeln gefällt damit wieder mehr Licht durchkommt.

 

Etwas größeren Aufwand gab es beim Aufstellen einer Schaukel. Zuerst wurden die Einzelteile zusammengeschraubt und die auszuhebende Löcher gekennzeichnet. Das Graben der Löcher wurde allerdings von vielen Wurzeln und zwei großen Granitsteinen etwas erschwert. Doch zum Schluss konnte die Schaukel ausgerichtet und einbetoniert werden.

 

 

26. April 2008: Aktionstag am Waldhaus Mehlmeisel

 

Unter dem Thema „Spurensuche“ stand ein erlebnisreicher Aktionstag am Waldhaus Mehlmeisel bei dem wir jede Menge Interessantes über die Tiere und den Wald im Fichtelgebirge von Ronald Ledermüller (Förster und Betreuer des Waldhauses) erfuhren. Zu Beginn bekam jeder ein einheimisches Tier welches dann durch stellen von Fragen herausgefunden werden musste.

 

„Der Boden lebt“ lautet die erste Station des Entdeckerpfades, welches rund um das Gelände des Waldhauses führt. Hier erfuhren wir zum Beispiel, dass in zwei Händen voll mit Laub genauso viele Lebewesen leben wie Menschen auf der Erde. Weiter ging es zur Heidelbeere welche auch als Schwarz- oder Blaubeere bezeichnet werden kann. Eine Pflanze kann über ihre Wurzeln eine Fläche von bis zu 100 qm bedecken.

 

Um zu erleben wie eine Raupe die Welt mit ihren Augen betrachtet bekam jeder einen Spiegel so dass der Blick zum Boden versperrt blieb. Das war dann gar nicht so einfach hintereinander zu laufen wenn man nur nach oben in die Bäume schauen kann. In der Lauschhütte werden über einen großen Trichter alle Geräusche eingefangen und so konnte man dem Wind in den Bäumen, das Zwitschern von ein paar Vögeln oder auch Flugzeuge erlauschen.

 

Das letzte Stück zurück zum Waldhaus führte auf einem Pirschpfad – im Wald neben dem Weg verstecken sich als Silhouetten Dachse, Auerhähne, Braunbären, Luchse und viele weitere Waldbewohner. Zum Abschluss besuchten wir noch den Rothirsch Hansi in seinem Freilaufgehege.

 

Im Waldhaus konnten wir in einer Multimedia-Ausstellung erfahren, welche Tiere bei uns im Wald leben, wie zum Beispiel der Auerhahn oder der Luchs. Auch die Tiergeräusche können auf Knopfdruck angehört werden. An einer Fühlstation kann man ertasten ohne die Gegenstände zu sehen. Außerdem wir anschaulich dargestellt, welcher Nutzen das Holz früher für den Menschen hatte und welche Bedeutung es heute noch hat.

 

Auf der Internetseite www.waldhaus-mehlmeisel.de findet man nähere Informationen zum Waldhaus und zum Entdeckerpfad. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

 

 

12. April 2008: Waldsafari

 

„Vor langer, langer Zeit als die Wesen des Waldes noch in Frieden mit den Menschen lebten, brachte einst ein fahrender Ritter von einer seiner langen Reisen ein kostbares Geschenk mit auf seine Burg im Fichtelgebirge. Dies war ein prächtiger Edelstein, der in der Sonne erstrahlte und die Herzen der Menschen und Waldbewohner erfreute“ war zu Beginn der Waldsafari auf einer Botschaft zu lesen. Wie man weiter erfahren konnte kann der Stein seine Kraft an die Menschen, die mit ihm in Berührung kommen, weitergeben. Doch eines Tages fiel der Stein in die Hände eines bösen Zauberers der ihn für seine Machenschaften missbrauchte. Seither haben viele vergeblich versucht den aus der Macht des Zauberers zu befreien.

 

Für die 14 teilnehmenden Kids stand also fest, dass sie alles versuchen mussten, den Edelstein zurückzubekommen. Und so ging es los auf eine spannende Waldsafari auf der einige schwierige Aufgaben gelöst werden musste. Nach kurzer Strecke haben die Druiden eine Botschaft hinterlassen: Vfcfs Xfh tdibfh ijobvg. Schnell war die Geheimsprache entschlüsselt welche den weiteren Wegverlauf beschrieb. Um durch das Reich der Hexe zu gelangen musste schnell ein Zaubertrank gebraut werden dessen Zutaten die Kinder im Wald suchen mussten: Früchte von Bäumen, spitze Dinge aus dem Wald, Baumrinden und Steine standen unter anderem auf der Zutatenliste.

 

Nicht leicht war es um durch das Reich der Gnome zu gelangen: Es durften nämlich 16 Fußabdrücke hinterlassen werden damit sie uns nicht bemerkten. Einen weiteren Hinweis gaben uns die Trolle: auf dem zerbrochenen Krug der zusammengesetzt wurde erschein eine Beschreibung für den nun folgenden Weg. „Im Reich der Riesen dürfen nur Riesen wandeln“ stand auf der nächsten Botschaft. In einer Prüfung, nämlich ein Seil ohne es zu berühren zu überqueren, unterschieden sie die Menschen von den Riesen. Mit einer guten Teamarbeit schafften es schließlich alle über das Seil zu gelangen.

 

Auch die Elfen haben eine schwierige Aufgabe hinterlassen: Aus Naturmaterialien wurde eine Elfe nachgebaut. Und bevor nun endlich der zu erobernde Stein nahe kam mussten noch ein paar Geheimnisse der Zwerge durch das Beantworten von verschiedenen Fragen herausgefunden werden. Das Ziel, die Burgruine am Epprechtstein, war nach einer abenteuerlichen Reise nun endlich zu sehen und der Stein konnte aus den Händen des bösen Zauberers befreit werden.

 

 

24. März 2008: Ostereiersuche

 

Erschwerte Bedingungen hatte in diesem Jahr unser Osterhase denn er musste im Tiefschnee seine Ostereier verstecken. Trotzdem dass den Kindern der Schnee teilweise bis zu den Knien reichte waren die Osternester dann wie gewohnt schnell gefunden.

 

 

8. März 2008: Den Wald erleben mit allen Sinnen

 

Unser erster Programmpunkt in diesem Jahr stand unter dem Motto „Den Wald erleben mit allen Sinnen“.

 

Los ging’s mit einer Vorstellungsrunde bei dem jeder der 12 Kids etwas aus dem Wald heraussuchen durfte das den gleichen Anfangsbuchstabe wir Ihr Vorname hatte. Anschließend führte ein schmaler Pfad durch den Wald zum Sechsämterradweg. Bei einem Hörmemory wurden zwei Paare gebildet die das gleiche Waldgeräusch zugeordnet bekommen hatten. Zwei weitere Kinder mussten dann anhand der Geräusche herausfinden welche Paare zusammengehören.

 

Weiter ging es auf eine spannende Spurensuche. Verschiedene Waldtiere wie zum Beispiel Eichhörnchen, Luchs oder Wildschwein mussten den Spurabdrücken zugeordnet werden. Ganz leise wurde es dann als jeder auf seiner Hör-Landkarte eintragen durfte welche Geräusche aus welcher Richtung zu hören waren.

 

Später ging es mit Verbunden Augen an einem Fühlpfad entlang bei der Kids erfühlen konnten an welchen Bäumen, Pflanzen Ästen usw. sie vorbeikommen. Weiter ging es dann am Erlebnisspielplatz unseres Naturfreundehaus wo in unserem Fühlkästen erraten werden konnte was sich darin befindet.

 

Zum Schluss bekam dann jeder noch sein Waldbuch bei dem jeder die ersten Seiten mit einem Waldbild gestalten konnte und seine Hör-Landkarte einkleben durfte.

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