Unsere Aktionen 2011

26. November 2011: Tauchfahrt zu Nemo & Co.

Auf ging es heute in den Thüringer Wald nach Zella-Mehlis in das größte Meeresaquarium Mitteldeutschlands. In über 60 verschiedenen Salzwasseraquarien konnten wir die farbenprächtige Unterwasserwelt und ihre Bewohner bestaunen. Dort trafen Nemo und seine Freunde und in einem riesigen Haibecken konnten Zitronen-, Ammen-, Sandtiger- und Leopardenhaie beobachtet werden. Im Reptilienhaus gab es Leguane, Kaimane und Krokodile und weitere gefährliche Tiere. Für weitere Informationen kannst du die Internetseite www.meeresaquarium-zella-mehlis.de besuchen.

29. Oktober 2011: Biotoppflege am Lohweiher

Bei kaltem Nebel und später strahlendem Sonnenschein ging es an den Lohweiher um einen Teil der Fläche zu mähen und das Mähgut zusammenzurechen und abzufahren. Später wurden noch ein paar Büsche zurückgeschnitten. Im vorderen Bereich der Flächen wurde die Wiese hergerichtet so dass sich die Arnika im nächsten Jahr besser ausbreiten kann.

 

22. Oktober 2011: Rama Dama

Zahlreiche Kids haben zusammen mit der Naturschutzgruppe den achtlos weggeworfenen Müll eingesammelt. In diesem Jahr wurde damit begonnen, die Parkplätze und Waldweg-Einfahrten entlang der Münchberger Straße zu säubern. Und schon an der ersten Stelle sind wir auf sieben Autoreifen und einen Spieltraktor gestoßen die achtlos in den Wald geworfen wurden. Anschlißend ging es weiter zum Schiedaberg und in die Waldgebiete rund um Hohenbuch. Traurige Resonanz aus zwei Stunden Müllsammelaktion waren 15 Autoreifen, Bürostuhl, Holzpalette sowie mehrere Säcke gefüllt mit Verpackungen, Dosen und Glasflaschen. Ingesamt waren es zwei Anhägerladungen voll die am Wertstoff entsorgt wurden. Am Naturfreundehaus gab es zum Abschluss für alle Helfer eine leckere Brotzeit.

15. Oktober 2011: Auf zur Schlammschlacht!

Zu einer Schlammschlacht der "ökologischen Art" lud die Fachgruppe Natur- und Umweltschutz am Amphibientümpel. In unregelmäßigen Abständen von einigen Jahren ist es notwendig, den Tümpel abzulassen, um einer kompletten Verlandung der Wasserflächen vorzubeugen und neue Strukturen im Gewässer zu schaffen. Beim Wühlen im Schlamm ging es lustig zu und keiner der Teilnehmer blieb natürlich sauber. Bei der gleichzeitig durchgeführten Bestandsaufnahme von Flora und Fauna zeigte sich, das der Tümpel eine wichtige Kinderstube für Molche und gleichzeitig ein Überwinterungsquartier für Grasfrösche darstellt.

15. Oktober 2011: Einweihung des Vogel-Entdeckerpfades

Endlich war es soweit – unser Vogel-Entdeckerpfad konnte als neueste Einrichtung unserer Umwelt-Erlebnis-Station eingeweiht werden. Die in Holz geschnitzten 14 Vögel verstecken sich nun entlang eines Pfades auf der Wiese, im Gebüsch oder am Waldrand unterhalb des Naturfreundehauses und warten darauf entdeckt zu werden. Auf Schildern gib es eine kurze Beschreibung der einzelnen Vogelarten wie zum Beispiel Buntspecht, Stieglitz/Dompfaff, Grünfink, Star, Spatz/Feldsperling, Amsel, Bachstelze, Grünspecht, Rotkehlchen, Kleiber, Blaumeise, Kohlmeise und Zaunkönig. Ermöglicht wurde der Vogel-Entdeckerpfad durch eine Spende des Basar-Teams der evangelischen Kirchengemeinde. Wir möchten uns daher bei Manuela Rahn, Manuela Wunderlich, Christine Pausch und Michaela Limata für ihr Engagement bedanken.

30. September bis 3. Oktober 2011: Umweltdetektivfreizeit

Rund ums Jahresthema "Lebensraum Wasser" drehte sich alles bei der diesjährigen Umweltdetektivfreizeit, welche die Kids in den bayerischen Wald führte. Bei einer Exkursion in die Gegend wurde ein Bach mit unseren Messgeräten chemisch analysiert, bevor den Kleinlebewesen mit Sieben und Pinzetten auf den Leib gerückt wurde. Eifrig wurden Bachflohkrebse, Köcher-, Stein- und Eintagsfliegenlarven gesammelt und anhand der gefundenen Tierchen die biologische Gewässergüte errechnet, welche sich in diesem Fall bei einer guten I-II einstellte. Auch über die einzelnen Fischregionen eines Baches, die Fischerei in Oberfranken und die Lebensweise der Flußperlmuschel erfuhren die Teilnehmer so einiges. Im Straubinger Donauaquarium konnte man den heimischen Fischen unserer Regionen hautnah begegnen - auch solchen Riesen wie Waller und Stör. Ein Ausflug an die Donau bei Niederalteich, eine Nachtwanderung sowie ein Spieleabend rundeteten das abwechslungsreiche Programm ab.

 

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17. September 2011: Abfischaktion am Plassweiher

Seit vielen Jahren pflegen die Naturfreunde Oberfranken im Zeitelmoos verschiedene Biotopflächen – und vor etwa fünf Jahren kam mit dem großen Plassweiher auch eine Wasserfläche dazu. Da der Weiher nicht intensiv bewirtschaftet wird findet nur alle paar Jahre ein Abfischen statt um zu sehen, welche Arten darin leben. Und diesmal war es zum zweiten mal soweit. So ging es mit etwa 20 Kindern und 10 Erwachsenen mit Keschern und Wathosen ausgerüstet auf in ein schlammiges Abenteuer. Schnell waren Stabwanzen, Wasserskorpione, Libellenlarven und hunderte von Teichmuscheln gefunden. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten bis zur Hüfte im Schlamm versunken waren und wieder gerettet werden mussten. Natürlich gingen auch diesmal einige kapitale Fische ins Netz, die bei einem gemeinsamen Fischessen in der Naturfreunde-Umweltstation in Kirchenlamitz verspeist werden. Am Lagerfeuer gab es heiße Würstchen zur Brotzeit.

 

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11. September 2011: Kletteraktion am Epprechtstein

Ein ehemaliger Steinbruch oberhalb der Bergwachthütte konnte diesmal aus einer anderen Perspektive – von oben – erkundet werden. Von unserer Bergsteigergruppe mit Seil und Klettergurt gesichert ging es an zwei verschiedenen Felswänden hinauf. Anschließend konnten sich die Kids an einer etwas 10 Meter hohen Felswand selbst abseilen. Zum Abschluss haben sich alle eifrigen Kletterer eine leckere Brotzeit verdient.

 

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27. bis 31. August 2011: Umweltfreizeit "Abenteuer Wald"

St. Englmar, Bayerischer Wald 2011 – eine Gruppe von Waldforschern zwischen acht und sechzehn Jahren trafen im Naturfreundehaus Oberhaag ein, um das ultimative Waldabenteuer zu erleben. Das Forschungsteam kam aus ganz Bayern zusammen, um die umliegenden Wälder zu erkunden. Nach dem schnellen Kennenlernen der Kollegen, lebte sich das gesamte Team gut im tiefen Grün des Bayerischen Waldes ein. Spiele und Wanderungen in der Umgebung dienten der Crew nur zum warm werden. Denn die Aufgaben, die die Umweltdetektive zu lösen hatten, waren mehr als abenteuerlich. Insekten mussten aus dem Waldboden herausgesaugt, dann durch Lupen bestimmt werden. Die Vergrößerung einer winzigen Spinne auf Euromünzen-Größe verschreckte besonders weibliche Detektive zunächst sehr. Nach wenigen Stunden waren Springschwänze, Regenwürmer oder Asseln keine Bedrohung mehr für das Team. Auch nicht bei 100-facher Vergrößerung unter dem Mikroskop.

In den nächsten Tagen wurde das Forschungsgebiet Stück für Stück erweitert. Morgens um 07:00 Uhr traf das Team im Naturpark „Bayerischer Wald" ein. Luchse, Braunbären, ja sogar Wölfe galt es zu observieren. Die Wildschweine waren so verschreckt, dass die Detektive sie nicht zu Gesicht bekamen. Hoch hinaus gingen die Forscher auf dem Waldwipfelweg. Nahrungsketten, Tierstimmen, Baumarten – kein Problem für die nun eingeschworene Truppe. Bei der mysteriösen Nachtwanderung mit Fledermausdetektoren hatte die Dunkelheit Angst vor den Umweltdetektiven - nicht umgekehrt! Schließlich hatte die Gruppe auch noch Zeit für Räuberspiele im Wald, da der Forschungsauftrag bald schon erledigt war. Die letzte Hürde war eine Waldrallye. In kleinen Teams durften die Detektive u.a. den pH-Wert des Waldes messen oder Baumhöhen mit bloßen Augen bestimmen.

Das Zertifikat „Umweltdetektiv" tragen nun alle Forscher, die an der Umweltfreizeit teilnahmen, mit großem Stolz. Der Forschungsauftrag wurde zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Es bedanken sich herzlichst die TeamerInnen der Umweltfreizeit und streben 2012 den Nobelpreis an.

 

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10. bis 14. Juni 2011: Pfingstcamp "Welcome - zu Gast bei Freunden"

Es war das erste Mal für die NaturFreundeJugend Baden, dass eine internationale kulturelle Begegnung auf dem Pfingstcamp stattfand. Und deshalb haben wir in diesem Jahr mit acht Kids eine fast fünfstündige Anreise nach Baden auf uns genommen um mit dabei zu sein. Das Camp hatte das Leitthema „Freundschaft": das Kennen lernen von neuen Freunden, die nicht nur in Baden ihr Zuhause haben, sondern auch in Württemberg, Bayern, Mazedonien und Italien. So hieß das Motto des Zeltlagers vom 10. 06. - 18.06.2011 auch „Welcome – zu Gast bei Freunden".

 

Mit einem internationalen Eröffnungsabend, bei dem sich drei deutsche Gruppen sowie unsere europäischen Gäste mit unterhaltenden Beiträgen beteiligten, wurde das Pfingstcamp begonnen. Die darauf folgenden Tage waren von verschiedenen Workshops geprägt. Für kreative Kinder wurde zum Beispiel Filzen oder das Anfertigen von Glückssteinen angeboten. Wer seine Freundschaft für immer festhalten wollte, konnte bei der Fotowand ein Bild von seinen Freunden und sich machen lassen.

Die Schreiberlinge unter den Teilnehmern hatten die Möglichkeit bei der KiRaZ (KinderRatsZeitung) mitzuwirken, welche am Montag veröffentlicht wurde. Für die Sportlichen gab es Angebote wie Ropeskipping oder Hip Hop. Die Teenies, die noch immer nicht ausgepowert waren, hatten die Möglichkeit beim Nachtspiel mitzumachen, welches die JummiEs („Jung und motiviert in Eigenverantwortung") organisierten. Auch die Disco und der Karaoke-Abend kamen, wie jedes Jahr, positiv bei den Teilnehmern an.

 

 Motiviert ging es dann für die Kinder am Sonntag und für die Teenies am Samstag in den Wettbewerb. Es stellte sich die Frage, wer dieses Jahr gewinnen würde. Allerdings mussten sich die Teilnehmer bis Montag gedulden, um das Ergebnis zu erfahren. Denn erst am Abschlussabend wurde bekannt gegeben, dass die Gruppen aus Wilferdingen und Karlsruhe gewonnen haben. Eröffnet wurde der Abschlussabend mit einer Modenschau und fand sein Ende mit einer Trommel- und Feuershow. Traditionell gab es wieder einen großen Abschlusskreis.

 

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7. Mai 2011: Rindenbootolympiade

Selbst gesuchte Kiefer- und Fichtenrinde, ein paar kleine Äste, Schnur und ein bisschen Stoff waren die Zutaten aus denen mit Hilfe von Heißkleber eifrig kleine und größere Boote gebastelt wurden. Denn es wurde zur zweiten Rindenbootolympiade eingeladen und jeder durfte zuerst sein eigenes Schiffchen aus diesen Naturmaterialien bauen. Vom Segelboot bis zum Dreimaster waren alle Varianten vertreten und nachdem sie im Brunnen vor unserem Naturfreundehaus die erste Testfahrt bestanden hatten ging es auf dem Radweg entlang zur Lamitz. Schnell waren Start- und Zielpunkt festgelegt und die Rindenboote durften nacheinander starten. Ein paar wenige haben es geschafft ohne zu kentern oder hängenzubleiben an das Ziel zu gelangen. Die schnellsten Boote wurden zum Abschluss mit einem kleinen Preis prämiert.

 

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25. April 2011: Ostereiersuche

Bei strahlendem Sonnenschein hatte der Osterhase zahlreiche Nester im Wald versteckt. Die Kinder hatten teilweise ganz schön zu suchen bis jeder sein Nest hinter Bäumen, Steinen oder unter Ästen gefunden hatten.

16. April 2011: Wasserexperimente

Auf ging’s ins Labor wo viele spannende Experimente rund ums Wasser ausprobiert wurden. Es wurden Büroklammern zum schwimmen gebracht, Eis geangelt und das Wasser floss bergauf. Außerdem haben wir festgestellt, dass Pfeffer angst vor Spülmittel hat. Dann wenn Pfeffer auf der Wasseroberfläche verteilt wird und man dann mit einem Tropfen Spülmittel am Finger hineingeht zieht sich der Pfeffer rasend schnell an den Rand zurück. Wer die Experimente selber ausprobieren möchte findet auf der Internetseite www.physikfuerkids.de bzw. http://www.physikfuerkids.de/lab1/wasser/index.html eine Anleitung der Experimente mit einer kurzen Erklärung wie das alles funktioniert.

9. April 2011: Guck' mal was da hüpft

Egal ob Frosch, Kröte oder Molch. Am Anfang steht immer ein kleines glibberiges Ei, aus dem dann wie ein Wunder, schnell ein richtiges Tier wird. Heute erforschten wir unter der fachkundigen Anleitung der Fachgruppe Naturschutz die faszinierende Welt unserer einheimischen Lurche und konnten erfahren, wie sich aus Laich ein fertiger Frosch entwickelt.

 

Anschließend ging es auf zum Tümpel unterhalb des Naturfreundehauses wo wir nach kurzer Zeit des Suchens frischen Froschlaich entdeckt und ein bisschen davon vorsichtig genommen haben. Auf dem Rückweg wurden noch Sand und kleine Steine aus einem Bach mitgenommen um dann am Haus ein Aquarium einzurichten. In diesem kann jetzt jeder Gast beobachten, wie sich der Laich weiterentwickelt.

 

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26. März 2011: Energiescouts unterwegs im Wasserkraftwerk

Mit fast 20 Kindern ging es auf in das Wellertal, einem der schönsten Abschnitte der Eger im Fichtelgebirge. Nach einer kurzen Wanderung entlang des Flusses kamen wir an das Hirschsprung-Wasserkraftwerk. Hier zeigte und erklärte uns der Betriebsleiter, wie aus dem über einen Kanal hergeleitete Wasser Strom erzeugt wird. Nachdem es vom Hang in dicken Rohren 30 m in die tiefe gestürzt ist kann es bis zu drei Turbinen gleichzeitig antreiben. Das Kraftwerk gleicht einem Museum, denn die vier großen Generatoren und die Schalttafeln stammen noch Original aus dem Jahr 1921. Mit dem hier und den dazugehörigen Anlagen in Neuhaus und Leupoldshammer produzierten Strom könnte man eine Kleinstadt wie Kirchenlamitz komplett mit elektrischer Energie versorgen. Nach einem Abstecher zum Stausee bei Neuhaus ging es bei Kuselschlachten wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

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12. März 2011: Das geheimnisvolle Leben im Wasser

Mit einer spannenden Reise zurück in die Urzeit begann auch gleich die neue Saison, denn alles Leben entstand schließlich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren im Wasser. Und für einen Überlebenden aus grauer Vorzeit durften die Jungs und Mädels ein eigenes Aquarium einrichten. Dazu wurde Sand und feiner Kies gewaschen oder Wurzeln ausgekocht und zusammen mit ein paar Pflanzen eingesetzt. Der Kiemenfußkrebs Triops entstand vor über 200 Millionen Jahren und existiert noch heute auf unserer Erde. Ein lebendes Fossil im Aquarium. Außerdem konnten die Kids noch Bekanntschaft mit versteinerten Trilobiten, Ammoniten, Belemniten und anderen urzeitlichen Meeresbewohnern machen.

15. Januar 2011: Besuch der Eissporthalle in Selb

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