Spurensuche Gartenschläfer

Das Projekt

Die Spurtunnel vor der Ausbringung

Der Gartenschläfer verschwindet – und wir wissen nicht warum!

Der zu den sogenannten Schlafmäusen oder auch Bilchen gehörende Gartenschläfer war in großen Teilen Mittel- und Osteuropas heimisch. Leider ging die europaweite Verbreitung in den letzten 30 Jahren um ca. die Hälfte zurück. Vielerorts ist er schon ausgestorben oder vom Aussterben bedroht.

Deutschland hat eine besondere Verantwortung für diese Art, ein großer Teil des Bestandes weltweit lebt bei uns. Doch auch hier kann man z.T. heftige Einbrüche verzeichnen.

 

Mit dem Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ möchten die Projektpartner (BUND/ Justus-Liebig-Universität/ Senckenberg-Gesellschaft) die (z.T. nur ungenügend bekannte) Lebensweise und die Verbreitung dieses Bilches erforschen.

Wir von der Fachgruppe Natur – und Umweltschutz unterstützen das Projekt im Rahmen einer Planquadrat-Betreuung im Landkreis Wunsiedel. Zur Zeit. sind wir in verschiedenen Gebieten im Zeitelmoos unterwegs, um sog. Spurtunnel im Gelände anzubringen. Die neugierigen Schläfer sollen über einen weißen Karton in der Tunnelröhre laufen, wobei ihre Fährte mithilfe einer Spurtinte aus Aktivkohle und Öl sichtbar gemacht wird. Die möglichen Nachweise dienen zur Bestandskartierung, aber auch um Näheres über die verschiedenen Lebensraumansprüche des Gartenschläfers zu erfahren.

Kontrolle der Spurtunnel 

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