Drehscheibe im europäischen Artenschutz

...die Natur im Fichtelgebirge

   

 

Egal ob Auerhuhn, Luchs, Fischotter, Wildkatze, Schwarz- und Weißstorch, Uhu, Sperlingskauz, Biber, Flussperlmuschel, Kreuzotter, Fledermäuse, Libellen und viele mehr - das Fichtelgebirge ist dank seiner vielen unterschiedlichen Lebensräume auf ziemlich kleinem Raum eines der artenreichsten Mittelgebirge.
Zusammenhängende Waldgebiete, Blockschutthalden auf den Gipfeln, Moore, Bergbäche, kleine Flüsschen mit ihren Auenbereichen und die vielfältige Kulturlandschaft mit extensiven Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Brachen, Felsenkellern oder auch Fischteiche - all dies bietet vielen bedrohten Tieren und Pflanzen eine Heimat.

  

Mittelgebirge sind Korridore für wandernde Arten, also unverzichtbar für den ökologisch wichtigen Austausch von Genmaterial und die Ausbreitung von Arten. Zusammen mit dem Steinwald ist das Fichtelgebirge ein Knotenpunkt zwischen dem Frankenwald, dem Erzgebirge, der fränkischen Schweiz, dem Oberpfälzer und dem Bayerischen Wald. Dazu kommt noch seine Bedeutung als europäische Hauptwasserscheide. Mit seinen vier großen Flüssen, die in alle Himmelsrichtungen entwässern sind weitere bedeutende Wanderungskorridore gegeben und v.a. miteinander vernetzt. Begeben Sie sich mit uns auf einen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt einer geheimnissvollen, sagenhaft schönen Landschaft.

 

 

  

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